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Charakter: |
Nach außen hin ist
Krempa eigensinnig und wortkarg, behält streng seine
eigene Meinung bei und scheut auch nicht davor zurück
sie andere zu zeigen. Trotz allem ist er - wie schon
früh gelernt- anderen Rüden gegenüber unterwürfig und
versucht selten Ärger zu machen.
Meist wurde er wegen dieser Art oft verstoßen oder
ausgeschlossen aus dem gemeinsamen Verband.
Seine Schwester allerdings - die einzige, die bisher
seine harte Schale geknackt hat- kennt ihn und seinen
weichen Kern besser.
Denn eigentlich ist Krempa ein Träumer, ein liebevoller
Bruder und würde bestimmt auch irgendwann einen guten
Vater und Führer abgeben. Er liebt Welpen über alles,
ist lebensfroh und kuschelt sehr gerne, was man dem
groben Klotz bestimmt nicht zutrauen würde. Vielleicht
auch, weil man ihn selten in solch einer Situation
beobachten kann.
Ja... hier stimmt es schon. Harte Schale und sehr
weicher Kern! |
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Stärken: |
- Die Großwildjagd
liegt dem starken Rüden sehr, zumal er sehr gerne treibt
und hetzt. Je nachdem wie er sich fühlt ist seine
Ausdauer beachtlich. |
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- Ebenso liegt ihm
wohl auch der Kampf mit einem Artgenossen. Wobei man
beim Kampf aufpassen muss, denn auch wenn er den Kampf
meist nur verbal und durch Drohgebärden für sich
behauptet, so kann er auch gut zubeißen und den anderen
mit seinem Gewicht zu Boden drücken. |
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- Er ist treu
und loyal, weiß wo sein Platz ist und unterwirft sich
einem Rüden recht schnell, wenn er nicht zu wütend wird.
Für all jene, die er liebt, gibt er gern sein Leben und
ist recht aufopfernd, vor allem Welpen gegenüber und
manchen Fähen. |
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Schwächen:
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- Welpen! Ein lieber
Blick und er kann nicht mehr "Nein." sagen. |
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- Verschlossen und
wortkarg beobachtet er alle und wirkt dabei fast wie ein
Einzelgänger, der fast unnahbar ist. Dass er sich nur
schwer jemanden öffnet und eher eigenwillig reagiert,
verstärkt die Annahme des Einzelgängers nur noch. |
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- Zudem ist hat er
absolut keine Skrupel davor jemanden ekelhaft
schmerzende Wunden zuzufügen und ihn dann beim
qualvollen Sterben zu zu schauen. Eine Spur Sadismus
kommt hier unwillig zum Vorschein, den er mit der
Einsamkeit versuchte aus zu märzen. |
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Als Krempa im Frühling geboren
wurde, war sein Fell tief schwarz. Er war leicht pummelig , aber
stark und konsequent in dem, was er erreichen wollte. In dem
Jahr vor allem die Zitzen seiner Mutter.
Von der Situation, in der seine Mutter steckte, erfuhr er erst
viel später. Es war nämlich so, dass Memonik eine Wanderin war,
die von Rudel zu Rudel ging und um Aufnahme bettelte. Sie reizte
immerzu mit ihrem Hübschen, fast zu femininen Aussehen, brach
einige Herzen der Rüden und zog den Hass der Fähen auf sich.
Während der Ranz war sie erneut einem Rudel auf der Spur, reizte
die Rüden, die hier in großer Zahl vertreten waren und paarte
sich schließlich mit dem Betarüden des Rudels. Dem Wunsch sie
aufzunehmen, kamen die Rüden allerdings nicht nach. Im
Gegenteil, sie verbissen sie sogar... Verletzt kam sie so zu
einem nördlicheren Rudel: 'Hitze im Wald'. Die Ranz war vorbei,
das Rudel bestand größtenteils aus Fähen und man erhoffte sich
Rüden von dem nächsten Wurf der Alphafähe, die sich mit dem
alten (, impotenten - was keiner so genau wusste) und einzigen
Rüden gepaart hatte. Der Nachwuchs blieb allerdings aus. Dafür
bekam Memonik Junge, was für Wirbel in dem Fähenrudel sorgte.
Sie brachte den erwünschten Nachwuchs, jedoch nur einen Rüden
und eine Fähe. Von den Fähen verhätschelt wuchs Krempa mit allen
Vorzügen auf, die das Leben mit sich brachte. Seine Schwester
hingegen war eben nur eine weitere Fähe, die niemand brauchte.
Dementsprechend wurde sie genährt, gehegt und gepflegt. Der
einzige, der sich ihr annahm und gern mit ihr sprach war Krempa,
der sich nach außen hin zu einem Grobian und kaltherzigen Rüden
entwickelte.
Als die beiden Geschwister etwa ein Jahr alt waren, schlossen
sich zwei Rüden dem Rudel an. Krischtak und sein Bruder Rem.
Rem, der stärkere und größere von beiden, übernahm schnell den
Platz des Alphas und zeugte während der Ranz mit Memonik sechs
gesunde und starke Rüden. Trotzdem gehörte sie als Gefährtin zu
Krischtak, der ihren Sohn Krempa nun als sein eigen Fleisch und
Blut betrachtete und dementsprechend behandelte. Ein recht
inniges Verhältnis entwickelte sich zwischen dem Rüden und dem
Jungwolf, während sich seine Mutter immer mehr von den beiden
abgrenzte und sich ganz Rem hingab.
Etwa drei Monate später waren die Fähen zusammen mit Memonik auf
der Jagd, während sämtliche Rüden versteckt auf dem Rudelplatz
auf die Rückkehr und die Beute warteten. Krempa war davon zwar
nicht sehr angetan, musste sich aber dem Alpha fügen, der
stärker und auch größer als er war. Krischtak redete ihm gut zu
und beruhigte den jungen Rüden. Als die Fähen verletzt und
erfolglos von der Jagd zurückkehrten, erlebte Krempa das erste
Mal die grausame Ader an seinem Alpha. In wilder Wut hatte er
sich auf die verletzte Alpha gestürzt, die er schrecklich
zurichtete und schließlich verbluten ließ, jedoch tötete er sie
noch bevor sie ganz dem Ende nahe war. Mit Abscheu und Zorn in
sich zwang sich Krempa dem grausamen Schauspiel zuzusehen... Als
Rem sich wieder beruhigt hatte, wandte er sich an sein Rudel mit
den Worten, dass dies nur eine milde Strafe für einen Misserfolg
war, und jeder weitere noch härter bestraft wurde.
Natürlich kam es so, dass die Fähen weitere Misserfolge hatten
in dem folgenden halben Jahr, gen Winter mehr, als während der
blühenden Monate. Krempa sah sich jedes Schauspiel des Alphas
mit an, der sich Mira als neue Alphafähe ausgesucht hatte und
nur sie -wirklich nur sie- schonte. Krischtak blieb von solchen
Ereignissen meist fort, er war viel zu zart beseitet, als dass
er solch Grausamkeiten einfach so hinnahm. Nicht selten kam es
vor, dass Rem den jungen Krempa seine Arbeit der Bestrafung der
Fähen ausüben ließ. So lernte der Rüde schnell sich noch mehr
abzugrenzen und die Grausamkeiten seines Führers, der ihn wohl
als würdigen Nachfolger sah.
Als Mira im folgenden Führjahr Welpen zur Welt brachte, war es
für Krempa Zeit. Er wollte die Jungen ihrer Schwester nicht
sterben sehen, wenn es Rem so in den Kram passte. Vor allem,
wollte er selbst diese Bestrafung nicht vollstrecken.
Als Krempa zwei Jahre alt war, wollte er das Rudel verlassen,
das nun größtenteils aus Rüden bestand und nur noch wenige Fähen
in seiner Mitte hatte. Rem war bestürzt und wütend, als sein
gewünschter Nachfolger den Entschluss bekannt gab, und als sich
Krempa beim Gehen noch einmal umsah, ging Rem gerade auf
Krischtak los. Sein eigener Bruder! Das war zu viel des Guten.
Krempa ging dazwischen und hielt Rem gerade so von dem tödlichen
Biss ab und verwickelte den Alpha in einen Kampf, den er dank
seines jugendlichen Alters und seiner Kraft, aber auch wegen des
hohen Alters von Rem, gewann. Stark verwundet und dem Tode nicht
unnah wurde Rem vertrieben.. Einige Fähen folgten dem Rüden in
Zorn, um ihm das heimzuzahlen, was er ihnen angetan hatte. Ob
Rem überlebt hat, weiß Krempa nicht, aber nun wusste er, dass
das Rudel seinen Namen verdiente. Sein Beschluss das Rudel zu
verlassen hielt stand, selbst als ihn alle darum baten nicht zu
gehen und das Rudel zu führen. Er bat seine Schwester auf
Krischtak und das Rudel Acht zu geben und ging..
Ein Jahr lang wanderte er in Einsamkeit umher um die
Erziehungsmaßnahmen zu lindern, die der Alpha an ihm ausgeübt
hatte. Größtenteils gelang es ihm wohl, denn den wandernden
Wölfen, denen er begegnete empfanden ihn eher als höflich und
distanziert, als als grausames Monster. Des Nachts wurde er von
Alpträumen gejagt, die mit der Zeit aber weniger wurden.
Von Weitem beobachtete er mehrere Rudel, die keine feste Ordnung
hatten und er erinnerte sich zurück an die 'Hitze im Wald'. Wie
es denen wohl nun ging? Ob sie noch zusammen hielten? Wie gingen
die Rüden nun mit den Fähen um? Hatte Krischtak die Führung
übernommen? Er wusste er nicht... traf auch niemanden, der es
wusste. Aber zurück kehren wollte er nicht. Er hatte viel zu
vielen Fähen Leid angetan, als dass sie ihn ohne Hass in den
Augen ertragen könnten.. Aber die Sehnsucht nach Gesellschaft
und vielleicht einem Rudel, blieb in ihm. Er führte das Leben
seiner Mutter fort, nur dass er den Rüden nicht den Kopf
verdrehte, aber auch den Fähen nicht.. Bei mehreren Verbänden
versuchte er sein Glück, wurde aber immer wieder verjagt, aus
den verschiedensten Gründen.. Aber vielleicht hat er ja doch
irgendwann Glück.
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Krempa folgte Farras
und Akari, als die beiden das Rudel verließen und
anderen Wölfen die Möglichkeit gaben mit ihnen zu
ziehen. |
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