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Allgemeines

Name: Kalahari
Alter: 4 Jahre
Geschlecht: Fähe
Rasse: Northern Rocky Mountain Wolf
Herkunft: Montana
Geburtsrudel: unbekannt
Jetziges Rudel: Die Wolkenfänger
Rang: Anwärterin
Aussehen
Fellfarbe:   Helle Fellfarbe, die fast silbern schimmert. Im Sonnenlicht wirkt sie mit dem richtigen Einfall weiß, wobei das jeweils vom Blickwinkel abhängt. Ihr Bauch- und Brustfell ist jeweils ein wenig heller.
Augenfarbe: Ihre Augen haben die Farbe von einem hellen Bernstein.
Größe: 69 cm
Gewicht: 45 kg
Besonderes:   eine Narbe an der hinteren rechten Flanke von einem Streifschuss
Familie
Gefährte:   früher: Arem 
Eltern:   Najil (w.) und Dijego (m.)
Geschwister:   Cenzo (m.), Farij (m.) und Njega (w.)
Junge:   ---
Charakterbeschreibung
Charakter: Kalahari ist überaus realistisch, selbstsicher und bodenständig, doch oft überfällt sie die Trauer um den Tod ihrer Geliebten und sie zieht sich zurück, scheint wie in Trance und ist nur schwer ansprechbar. Oft philosophiert sie über ihren eigenen Tod; wünscht ihn sich manchmal sogar herbei, um näher bei ihren Geliebten zu sein. Es ist als würde sie manchmal in ein schwarzes Loch fallen, in dem es nur einen Ausweg gibt, der oft nur schwer zu finden ist. Psychologisch würde man ihr Verhalten als Depression bezeichnen, doch gibt es auch Zeiten, in denen sie das Leben lebt. Sie hat keine Angst vor Verantwortung und sagt was sie denkt.
 Schwächen: - keine gute Jägerin für große Beute
  - rechte Hinterhand bei Kälte und Zug steif und in den Bewegungen eingeschränkt
  - Depressionen
  - schwer zugänglich in den Zeiten der Depression
  - introvertiert
  - schmerzende Narbe
  - Hass auf Menschen
 Stärken: - verantwortungsbewusst
  - bodenständig
  - realistisch
  - selbstbewusst
Hintergrundgeschichte
Die Kinderstube
Montana bei Vollmond. Ein wunderschöner Anblick, doch der Schein betrog. Unter der Erde in einer Höhle die sie selbst gegraben hatte erlitt eine tapfere Wölfin unsagbare Schmerzen. Ihr Körper wurde geschüttelt von den schmerzenden Wehen, die jeden Augenblick zuzunehmen schienen, doch sie wünschte sich keine Hilfe an ihrer Seite. Schon immer hatten gebärende Fähen die Einsamkeit gesucht und auch sie tat dies. Ihr Gefährte schien zum gefangenen Tiger geworden zu sein, denn immer wieder lief er unruhig vor der Höhle auf und ab, wachte und witterte ab und zu in die mondscheinhelle Nacht hinein. Die Käfigstangen hielten ihn in ihrem Bann gefangen und seine Ohren zuckten voller Nervosität und die Muskeln krampften sich unter der Anspannung zusammen. 'Niemand, aber auch niemand soll es wagen, der Höhle auch nur zu nahe zu kommen!' Dijego zog warnend die Lefzen empor und fletschte die Zähne. Er wusste selbst wie kindisch es war, doch er fühlte sich unbeholfen und machtlos. Es waren seine ersten Welpen und immer wieder fragte er sich, was wohl seiner Gefährtin dort unten in der dunklen Höhle wiederfahren würde.
All die Zeit, die er hatte ohne seine Gefährtin verbringen müssen war Djiego unglaublich lang vorgekommen, doch nun, wo die Welpen schon unbeholfen und tollpatschig draußen im Gras tobten, schien sie wie im Fluge zu vergehen. Eines Tages sollte sich das Schicksal doch schlagartig wenden.

Erzählungen
Vor dir sitzt eine hochgewachsene, schlanke Wölfin deren natürliche Schönheit und Eleganz nicht zu verkennen, doch viel auffälliger ist diese unermüdliche Selbstsicherheit mit der sie aufgetreten ist. Ihre haselnussfarbenen Augen blicken dich an und nur in ihnen kannst du erkennen, das alles nur Fassade ist mit der sie ihren Schmerz stillen will. Du weißt warum sie hier ist und es verlangt keine Worte deinerseits, denn es ist an der Zeit, dass sie redet:

'Ich denke ich dürfte an die zwei Jahre alt gewesen sein, als Wulf und Wulfin meine Eltern zu sich holten. Es war ein trockener Sommer gewesen mit wenig Nahrung, so das wir gezwungen waren uns den Städten der Menschen zu nähern. Wir hatten all das nicht das erste Mal gemacht, doch dieses einmal Mal würde es so werden, dass nicht alle zurückkehren würden.
Menschen hassen uns und es hilft uns nicht, nach dem Grund allen Ärgernisses zu suchen, denn es würde uns selbst das Herz vor Hass verdunkeln. An diesem Abend, als die Dämmerung schon weit fortgeschritten war, suchten wir in einer kleinen Vorstadt nach Futter, auch wenn es sich um dieses widerwärtige Fastfood handeln sollte, doch es füllte den Magen. Mit Scham gebe ich zu, dass einiges davon nicht unbedingt übel geschmeckt hat, doch das zählt nicht zur Sache. Die dunklen Gassen der Menschen riechen nach Verwesung, Unrat und Tod, doch auch die empfindlichsten Sinne stumpfen mit der Zeit ab.

~Rest ist in Arbeit~