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Charakter: |
Kalahari ist überaus
realistisch, selbstsicher und bodenständig, doch oft
überfällt sie die Trauer um den Tod ihrer Geliebten und
sie zieht sich zurück, scheint wie in Trance und ist nur
schwer ansprechbar. Oft philosophiert sie über ihren
eigenen Tod; wünscht ihn sich manchmal sogar herbei, um
näher bei ihren Geliebten zu sein. Es ist als würde sie
manchmal in ein schwarzes Loch fallen, in dem es nur
einen Ausweg gibt, der oft nur schwer zu finden ist.
Psychologisch würde man ihr Verhalten als Depression
bezeichnen, doch gibt es auch Zeiten, in denen sie das
Leben lebt. Sie hat keine Angst vor Verantwortung und
sagt was sie denkt. |
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Schwächen:
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- keine gute Jägerin
für große Beute |
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- rechte Hinterhand
bei Kälte und Zug steif und in den Bewegungen
eingeschränkt |
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- Depressionen |
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- schwer zugänglich in
den Zeiten der Depression |
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- introvertiert |
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- schmerzende Narbe |
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- Hass auf Menschen |
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| Stärken: |
-
verantwortungsbewusst |
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- bodenständig |
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- realistisch |
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- selbstbewusst |
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Die Kinderstube
Montana bei Vollmond. Ein wunderschöner Anblick, doch der Schein
betrog. Unter der Erde in einer Höhle die sie selbst gegraben
hatte erlitt eine tapfere Wölfin unsagbare Schmerzen. Ihr Körper
wurde geschüttelt von den schmerzenden Wehen, die jeden
Augenblick zuzunehmen schienen, doch sie wünschte sich keine
Hilfe an ihrer Seite. Schon immer hatten gebärende Fähen die
Einsamkeit gesucht und auch sie tat dies. Ihr Gefährte schien
zum gefangenen Tiger geworden zu sein, denn immer wieder lief er
unruhig vor der Höhle auf und ab, wachte und witterte ab und zu
in die mondscheinhelle Nacht hinein. Die Käfigstangen hielten
ihn in ihrem Bann gefangen und seine Ohren zuckten voller
Nervosität und die Muskeln krampften sich unter der Anspannung
zusammen. 'Niemand, aber auch niemand soll es wagen, der
Höhle auch nur zu nahe zu kommen!' Dijego zog warnend die
Lefzen empor und fletschte die Zähne. Er wusste selbst wie
kindisch es war, doch er fühlte sich unbeholfen und machtlos. Es
waren seine ersten Welpen und immer wieder fragte er sich, was
wohl seiner Gefährtin dort unten in der dunklen Höhle
wiederfahren würde.
All die Zeit, die er hatte ohne seine Gefährtin verbringen
müssen war Djiego unglaublich lang vorgekommen, doch nun, wo die
Welpen schon unbeholfen und tollpatschig draußen im Gras tobten,
schien sie wie im Fluge zu vergehen. Eines Tages sollte sich das
Schicksal doch schlagartig wenden.
Erzählungen
Vor dir sitzt eine hochgewachsene, schlanke Wölfin deren
natürliche Schönheit und Eleganz nicht zu verkennen, doch viel
auffälliger ist diese unermüdliche Selbstsicherheit mit der sie
aufgetreten ist. Ihre haselnussfarbenen Augen blicken dich an
und nur in ihnen kannst du erkennen, das alles nur Fassade ist
mit der sie ihren Schmerz stillen will. Du weißt warum sie hier
ist und es verlangt keine Worte deinerseits, denn es ist an der
Zeit, dass sie redet:
'Ich denke ich dürfte an die zwei Jahre alt gewesen sein, als
Wulf und Wulfin meine Eltern zu sich holten. Es war ein
trockener Sommer gewesen mit wenig Nahrung, so das wir gezwungen
waren uns den Städten der Menschen zu nähern. Wir hatten all das
nicht das erste Mal gemacht, doch dieses einmal Mal würde es so
werden, dass nicht alle zurückkehren würden.
Menschen hassen uns und es hilft uns nicht, nach dem Grund allen
Ärgernisses zu suchen, denn es würde uns selbst das Herz vor
Hass verdunkeln. An diesem Abend, als die Dämmerung schon weit
fortgeschritten war, suchten wir in einer kleinen Vorstadt nach
Futter, auch wenn es sich um dieses widerwärtige Fastfood
handeln sollte, doch es füllte den Magen. Mit Scham gebe ich zu,
dass einiges davon nicht unbedingt übel geschmeckt hat, doch das
zählt nicht zur Sache. Die dunklen Gassen der Menschen riechen
nach Verwesung, Unrat und Tod, doch auch die empfindlichsten
Sinne stumpfen mit der Zeit ab.
~Rest ist in Arbeit~ |
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