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Allgemeines

Name: Genesis
Alter: 1 Jahr
Geschlecht: Fähe
Rasse: Timberwolf
Herkunft: Italien
Geburtsrudel: Die Wolkenfänger
Jetziges Rudel: Die Wolkenfänger
Rang: Jungwölfin
Aussehen
Fellfarbe:   Das Fell der jungen Wölfin ist ein bunter Mix aus beige, fuchsroten und braungrauen Farbverläufen. Neben einem helleren Kehlfell und ebenso hellen Läufen, trägt sie einen satten fuchsroten Fleck auf ihrem Schnauzenrücken der sich bis zu ihrer dunkelgrauen Stirn zieht und damit verschmilzt. Um den Kragen herum wirkt ihr Pelz fast Mähnenartig um sich weiter nach hinten hin allmählich auszudünnen.
Augenfarbe: Genesis Augen sind von einem frischen hellen Grün das an die ersten Gräser und Blätter im Frühjahr erinnern. Stets sind sie von einem scheu anmutenden Funkeln erfüllt, als wolle sie sich ihre Neugier für fremde Dinge selbst nicht eingestehen.
Größe: 75 cm
Gewicht: 40 kg
Statur:   Genesis ist im Grunde mittlerweile fast gänzlich ausgewachsen und es ist nicht zu vermuten das sie noch einmal sonderlich zulegen wird. Sie ist eine hochbeinige, sehr schlanke Wölfin die beinahe ein wenig zerbrechlich wirkt, denn die Schnauze und auch die Stirn sind von sehr schmaler Statur. Ihre Pfoten sind kompakt und breit gefedert was ihr einen guten und sicheren, im Ausdruck entschlossenen Schritt vermittelt, auch wenn sie innerlich möglicherweise gegenteiliges empfindet. Aufgrund mangelnder Bewegung sind ihre Muskeln nur mäßig ausgeprägt, allerdings wird sie wohl trotz Training nie zu den kräftigen, kompakten Wölfen zählen können.
Familie
Gefährte:   ---
Eltern:   Venka (w.) & Dronjek (m.)
Geschwister:   3 Jahre älter: Cendoron (m.) & Akari (w.)
  2 Jahre älter: Atreya (w.)
  gleichaltrig: Luke (m.) & Vittorio (m.)
Junge:   ---
Charakterbeschreibung
Charakter: Genesis ist zwar noch relativ jung, aber dennoch von recht ausgeprägtem Charakter. Das Leben im Gehege und der permanente und unfreiwillige Kontakt zu ihren Eltern, Geschwistern und den übrigen Rudelmitgliedern hat aus der Fähe eine schweigsamere Vertreterin gemacht die auf ihre Rückzugsmöglichkeiten besteht und diese auch einfordert wenn nötig. Trotzdem leiht sie auch gerne einmal den gesprächsbedürftigen ihr Ohr und hält auch mit etwaiger Kritik nicht hinterm Berg, allerdings in einem vertretbaren, ihrem Stand entsprechenden Rahmen. Da das Leben im Gehege recht eintönig sein kann, suchte Genesis sich bereits zu Welpentagen eine Beschäftigung - Menschenbeobachtung. In ihrer Langweile fing sie an die Zoobesucher im Kopf in Kategorien einzuordnen und zu studieren, ein Hobby das sie mit großer Ausdauer betrieb. Genesis besitzt ein hervorragendes Gedächtnis und ein hohes Potential an Auffassungsgabe, nur ihre mangelnden Jagdfähigkeiten und ihr geringes Interesse an körperlichen Auseinandersetzungen, forderten ihren Tribut darin das sie wohl nie besondere körperliche Kräfte entwickelte. An Willen und Geduld sollte es hierbei nämlich nicht mangeln. Nach außen hin wirkt die junge Fähe ein wenig rastlos und auch wenn sie die Ruhe stets sucht so ist sie trotzdem nicht gerne ganz alleine, schlicht weil sie es einfach nicht gewohnt ist. Neuem gegenüber verhält sie sich scheu bis verhalten neugierig, ist jedoch auch schnell zu verunsichern, was dazu führen könnte das sie, wenn sie bedrängt wird ein wenig überdreht und die Zähne zeigt. Im tiefsten Herzen ist Genesis jedoch eine Optimistin sondergleichen, die nicht schnell zu brechen ist, mit dem Älterwerden und nach ein paar negativeren Erfahrungen legt sie nur eine gewisse Vorsicht an den Tag, die Mühe machen könnte richtig mit ihr warm zu werden.
Stärken:   - Optimistin
  - Gefühlskontrolle
  - Vorsicht
  - stilvoll
  - einfühlsam
  - Ausdauer
  - exzellentes Gedächtnis
  - aufmerksam
  - zuverlässig
Schwächen:   - Gefühlskontrolle
  - unsicher
  - sensibel
  - ruhelos
  - Jagd
  - Kampf
  - kritisierend
  - abhängig
  - allein sein
Hintergrundgeschichte
Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas so Unfassliches wie das Morgen- und Abendrot...
Es ist schon recht spät, die Sonne ist gerade untergegangen und die Pfleger längst verschwunden. Ruhig ist es geworden, hier im Gehege, aber das ist es ja meistens. Ich höre auch gar nicht mehr hin wenn ich ehrlich bin. Der Besucherlärm, Kindergeschrei all das dröhnt manchmal noch Nachts wenn alles schläft in meinem Kopf. Ein ganzes Jahr schon. Ich kenne jeden Grashalm in unserem Gehege, aber all zu viele sind davon auch nicht mehr übrig, der Boden ist alt und abgelaufen - die Erde tot. Welch Ironie bei all dem Leben um mich herum und ich beginne mich zu Fragen warum ich hier bin. Hier auf dieser Seite des Zaunes und was wäre wenn ich ein Besucher, ein Menschenkind wäre das mit großen braunen Kulleraugen und Schokoeis verschmiertem Mund mit ausgestrecktem Finger auf uns zeigt. Uns, wir - Wölfe. Wolf, ja was ist Wolf sein? Kann ich Wolf sein? Kann ich leben in einer Welt aus Maschendraht? Wahrlich, ich bin hier geboren und ich weiß um ein "Draußen" nicht. Aber kennst du nicht auch das Gefühl, eine Sehnsucht nach etwas das du nicht benennen kannst? Von etwas das so fern ist, das du es weder in Gedanken noch mit Worten zu formulieren vermagst? Es zerreißt mir das Herz, diese Sehnsucht, aber wie reich bin ich doch das ich so zu empfinden vermag und so ist es keine Bürde die man mir auferlegte sondern ein Geschenk in einer Welt die oberflächlich lebt, einer toten Welt, Leben in mir zu spüren. Leben in schillernden Farben, die jedem Tag ein neues Gesicht verleihen in der ewigen tristen Einöde des Geheges. Mutter sprach von Freiheit, sie träumte von Wäldern und Wiesen wie ich und obgleich ich sie mit meinem wachen Auge nie gesehen habe so weiß ich doch sie sind da, irgendwo da draußen, in mir und um uns herum, wie das Sonnenlicht das durch die spärlichen Baumwipfel meiner umzäunten Welt scheint. Freiheit... leben, wie im Tanz auf dahinziehenden Wolken.. nimm mich mit Wind.. jage und führ mich, lenk meine Schritte damit ich mich finde in einer Welt die mehr ist als sie zu sein scheint..