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Allgemeines

Name: Ciel
Alter: 3 Jahre
Geschlecht: Rüde
Rasse: Eurasischer Tundrawolf
Herkunft: unbekannt
Geburtsrudel: unbekannt
Jetziges Rudel: Die Wolkenfänger
Rang: Rudelmitglied

Aussehen

Fellfarbe:   weiß/creme/grau
Augenfarbe: bernstein
Größe: 79 cm
Gewicht: 48 kg
Statur:   Kräftig gebaut, sanftes Gesicht, wuscheliges Fell
Familie
Gefährtin:   ---
Eltern:   unbekannt
Geschwister:   unbekannt
Junge:   ---
Charakterbeschreibung
Charakter: Ciel hat eine sanfte Art, er ist nicht aufdringlich, eher zurückhaltend. Aber er setzt sich für das Rudel ein und fügt sich gut in die Gemeinschaft ein. Sollte doch einmal ein Streit auftreten versucht er ihn nicht durch einen Kampf zu klären. Auch beschützt er sein Rudel, irgendwie fühlt er sich etwas dafür verantwortlich. Treudoof ist zu stark ausgedrückt, aber er bevorzugt es ein Mitläufer zu sein anstatt eigene, unabhängige Wege zu gehen.
Stärken:   - seine sanfte Art
  - geduldig
  - guter Jäger und Kletterer
  - erfahrener Kämpfer
Schwächen:   - anhänglich, lässt sich schnell von anderen mitreißen
  - hat die Gabe von der einen auf die andere Sekunde ohne größere Gründe schlecht gelaunt zu sein
  - hat Angst vor tiefem Gewässer, somit schlechter Schwimmer
  - hat eine mysteriöse Narbe an seinem rechten Oberschenkel (Herkunft unbekannt), welche seine Schwachstelle bei Kämpfen ist
Hintergrundgeschichte
Der eisige Wind fegte über die finnische Tundra. Die Einsamkeit pur - weit und breit keine Menschenseele - bis auf zwei Forscher die umherzogen. Sie sind auf der Suche nach einem Wolfsrudel was hier lebt - doch seit Tagen keine Spur mehr.
Es ist Sommer, und hier, nördlich des Polarkreises gibt es keine Nacht mehr. Mit Unruhe schlagen die beiden ihre Unterkunft auf. Heute wollen sie nicht zurück ins Lager sondern wollen dieses Rudel finden.
"They can't be wandered so far - they have pups!"
"May they did? We don't know. But with this wind we'll never find some pawprints. It's impossible..."
"But we will search. Until we find them!"
"*sighs*"
Die Forscherin, sichtlich erschöpft von dieser erfolglosen Suche seufzte und machte sich 'bettfertig', soweit man es hier so nennen konnte. Ihr Forscherkollege kam mit einigen technischen Geräten zurück in das Zelt. Solang sie schlief versuchte er verzweifelt ein Signal zu orten... Sie hatten einigen Tieren einen Chip unter die Haut geschoben, winzig klein, aber bis auf wenige Meter exakt. Doch auch dies sollte keinen Erfolg haben...
Cecilia wachte auf. Gerade hatte sie gedacht sie hätte etwas gehört. Frank lag neben ihr und schlief. Hatte sie sich es nur eingebildet? Auf ein mal wieder. Ein etwas undefinierbares Geräusch welches vom Eingang kam, den Frank aber zugemacht hatte. Sie weckte ihn und deutete auf die Zelttür. Was war es?
Vorsichtig zog Frank den Reisverschluss beiseite. Stille. Dann hob er die Zelttür - und fiel aus allen Wolken. Vor dem Zelt lag - aus total erschöpften Augen ihn anblickend - ein Wolfswelpe.
Vorsichtig hob Frank den Welpen in das Zelt. Unsicher und zitternd sah sich der kleine Rüde um. Hatte er sein Rudel wieder gefunden? Wer waren diese Wesen? Was war passiert? Er wusste nicht mehr. Er wollte nur eins - wieder an die Seite seiner Mutter.
Cecilia und Frank untersuchten den Welpen. Er schien zwar geschwächt, aber dennoch in guter Verfassung. Der Wind hatte nachgelassen und Frank hielt den kleinen in den Himmel.
"How we could name him?"
"You want to name him?"
"Of course. We can take them to your station in France, here he wouldn't survive long. He's too young."
"Mhm, you're right."
Cecilia drehte sich um und blickte zu Frank der den Welpen wie eine kleine Errungenschaft gegen den Himmel hielt.
"How 'bout Ciel?"
"Ciel? What does that mean?"
"Sky. His fur perfectly fits into the background."
"I see... Okay Ciel, time to say goodbye here."
Vorsichtig drückte Frank den Welpen an sich und stieg in das Auto. Ciels lange Reise begann.

Endlich kam er wieder unter Wölfe. Erst waren diese noch durch einen Zaun getrennt, aber irgendwann durfte er sie auch ganz nah erleben. Die einzige Erinnerung die er vor dem Treffen mit den Forschern noch hatte war der Geruch seiner Mutter - sonst war nichts geblieben. Er fügte sich gut in die Gemeinschaft ein und lernte das Leben eines Gehegewolfes kennen. Das er einmal ein freier Wolf gewesen war wusste er nicht wirklich, die Erinnerungen waren rar.

"Ciel will be move to another place in nothern Italy."
"Why?"
"I need to give up my station."
"But..."
"No chance. They seem okay, I only heard good things about them."

Ciel wusste nicht was mit ihm geschah. Seine menschlichen Ersatzeltern waren auf einmal nicht mehr da und er befand sich auf einmal zwischen ganz anderen Wölfen. Auch die Umgebung war fremd. Es waren die Wolkenfänger, aber auch hier lebte er sich gut ein.

Dann brach der Krieg aus - und die Besuche von seinen Ersatzeltern schienen immer seltener zu werden... Seltsame Dinge passierten... Und es gab immernoch Fragen die keine Antwort kannten.
Nachdem das Rudel frei gekommen war, schien erst alles gut zu sein. Doch Ciel schmeckte es ganz und gar nicht, dass Cendoron sich von nun an als Alphawolf aufspielte und so kam ihm die interessante Wanderin Eilis gerade recht, mit der er dann gemeinsam weiter zog und das Rudel somit verließ.

Doch wer hatte schon ahnen können, dass das junge Glück nur von kurzer Dauer war? Bald nachdem sie das das Rudel verlassen hatten, gelangten die beiden Wölfe an eine schöne Wiese. Freudig rannte Eilis auf diese hinaus. Da gab es plötzlich wie aus dem nichts eine heftige Explosion, denn eine Tretmiene explodierte direkt unter Eilis. Ciel war fassungslos über den plötzlichen, grausamen Tod seiner jungen Gefährtin. Bestürzt und sich nach Sicherheit und Geborgenheit sehnen, trat er den Rückweg zu den Wolkenfängern an.