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Charakter: |
Ciel hat eine sanfte
Art, er ist nicht aufdringlich, eher zurückhaltend. Aber
er setzt sich für das Rudel ein und fügt sich gut in die
Gemeinschaft ein. Sollte doch einmal ein Streit
auftreten versucht er ihn nicht durch einen Kampf zu
klären. Auch beschützt er sein Rudel, irgendwie fühlt er
sich etwas dafür verantwortlich. Treudoof ist zu stark
ausgedrückt, aber er bevorzugt es ein Mitläufer zu sein
anstatt eigene, unabhängige Wege zu gehen. |
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Stärken: |
- seine sanfte Art |
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- geduldig |
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- guter Jäger und
Kletterer |
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- erfahrener Kämpfer |
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Schwächen:
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- anhänglich, lässt
sich schnell von anderen mitreißen |
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- hat die Gabe von der
einen auf die andere Sekunde ohne größere Gründe
schlecht gelaunt zu sein |
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- hat Angst vor tiefem
Gewässer, somit schlechter Schwimmer |
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- hat eine mysteriöse
Narbe an seinem rechten Oberschenkel (Herkunft
unbekannt), welche seine Schwachstelle bei Kämpfen ist |
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Der eisige Wind fegte über die
finnische Tundra. Die Einsamkeit pur - weit und breit keine
Menschenseele - bis auf zwei Forscher die umherzogen. Sie sind
auf der Suche nach einem Wolfsrudel was hier lebt - doch seit
Tagen keine Spur mehr.
Es ist Sommer, und hier, nördlich des Polarkreises gibt es keine
Nacht mehr. Mit Unruhe schlagen die beiden ihre Unterkunft auf.
Heute wollen sie nicht zurück ins Lager sondern wollen dieses
Rudel finden.
"They can't be wandered so far - they have pups!"
"May they did? We don't know. But with this wind we'll never
find some pawprints. It's impossible..."
"But we will search. Until we find them!"
"*sighs*"
Die Forscherin, sichtlich erschöpft von dieser erfolglosen Suche
seufzte und machte sich 'bettfertig', soweit man es hier so
nennen konnte. Ihr Forscherkollege kam mit einigen technischen
Geräten zurück in das Zelt. Solang sie schlief versuchte er
verzweifelt ein Signal zu orten... Sie hatten einigen Tieren
einen Chip unter die Haut geschoben, winzig klein, aber bis auf
wenige Meter exakt. Doch auch dies sollte keinen Erfolg haben...
Cecilia wachte auf. Gerade hatte sie gedacht sie hätte etwas
gehört. Frank lag neben ihr und schlief. Hatte sie sich es nur
eingebildet? Auf ein mal wieder. Ein etwas undefinierbares
Geräusch welches vom Eingang kam, den Frank aber zugemacht
hatte. Sie weckte ihn und deutete auf die Zelttür. Was war es?
Vorsichtig zog Frank den Reisverschluss beiseite. Stille. Dann
hob er die Zelttür - und fiel aus allen Wolken. Vor dem Zelt lag
- aus total erschöpften Augen ihn anblickend - ein Wolfswelpe.
Vorsichtig hob Frank den Welpen in das Zelt. Unsicher und
zitternd sah sich der kleine Rüde um. Hatte er sein Rudel wieder
gefunden? Wer waren diese Wesen? Was war passiert? Er wusste
nicht mehr. Er wollte nur eins - wieder an die Seite seiner
Mutter.
Cecilia und Frank untersuchten den Welpen. Er schien zwar
geschwächt, aber dennoch in guter Verfassung. Der Wind hatte
nachgelassen und Frank hielt den kleinen in den Himmel.
"How we could name him?"
"You want to name him?"
"Of course. We can take them to your station in France, here he
wouldn't survive long. He's too young."
"Mhm, you're right."
Cecilia drehte sich um und blickte zu Frank der den Welpen wie
eine kleine Errungenschaft gegen den Himmel hielt.
"How 'bout Ciel?"
"Ciel? What does that mean?"
"Sky. His fur perfectly fits into the background."
"I see... Okay Ciel, time to say goodbye here."
Vorsichtig drückte Frank den Welpen an sich und stieg in das
Auto. Ciels lange Reise begann.
Endlich kam er wieder unter Wölfe. Erst waren diese noch durch
einen Zaun getrennt, aber irgendwann durfte er sie auch ganz nah
erleben. Die einzige Erinnerung die er vor dem Treffen mit den
Forschern noch hatte war der Geruch seiner Mutter - sonst war
nichts geblieben. Er fügte sich gut in die Gemeinschaft ein und
lernte das Leben eines Gehegewolfes kennen. Das er einmal ein
freier Wolf gewesen war wusste er nicht wirklich, die
Erinnerungen waren rar.
"Ciel will be move to another place in nothern Italy."
"Why?"
"I need to give up my station."
"But..."
"No chance. They seem okay, I only heard good things about
them."
Ciel wusste nicht was mit ihm geschah. Seine menschlichen
Ersatzeltern waren auf einmal nicht mehr da und er befand sich
auf einmal zwischen ganz anderen Wölfen. Auch die Umgebung war
fremd. Es waren die Wolkenfänger, aber auch hier lebte er sich
gut ein.
Dann brach der Krieg aus - und die Besuche von seinen
Ersatzeltern schienen immer seltener zu werden... Seltsame Dinge
passierten... Und es gab immernoch Fragen die keine Antwort
kannten.
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Nachdem das Rudel frei
gekommen war, schien erst alles gut zu sein. Doch Ciel
schmeckte es ganz und gar nicht, dass Cendoron sich von
nun an als Alphawolf aufspielte und so kam ihm die
interessante Wanderin Eilis gerade recht, mit der er
dann gemeinsam weiter zog und das Rudel somit verließ.
Doch wer hatte schon ahnen
können, dass das junge Glück nur von kurzer Dauer war?
Bald nachdem sie das das Rudel verlassen hatten,
gelangten die beiden Wölfe an eine schöne Wiese. Freudig
rannte Eilis auf diese hinaus. Da gab es plötzlich wie
aus dem nichts eine heftige Explosion, denn eine
Tretmiene explodierte direkt unter Eilis. Ciel war
fassungslos über den plötzlichen, grausamen Tod seiner
jungen Gefährtin. Bestürzt und sich nach Sicherheit und
Geborgenheit sehnen, trat er den Rückweg zu den
Wolkenfängern an. |
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